Kliema Adventskonzert.

Kliema Adventskonzert.


LIEBER LAMUSIKA FREUNDESKREIS,

seit eurer Anmeldung zum Freundeskreis sind einige Wochen vergangen. In dieser Zeit sind wir zwar still, aber nicht untätig gewesen und überreichen euch  mit unserer ersten Nachricht ein vorweihnachtliches Geschenk:


Den feinen audiophilen Konzertmitschnitt eines ganz besonderen, ungewöhnlichen Adventskonzertes, gespielt von Kliema.

Tonmeister und Freundeskreis – Mitglied Ralf Koschnicke von ACOUSENCE hat das Konzert exklusiv für den Freundeskreis und die Besucher des Konzertes im höchsten digitalen Standard mit 24 bit / 192 kHz aufgenommen. Ihm gelang eine Momentaufnahme, die als sinnliches Dokument diesen intimen und atmosphärisch sehr schönen Konzertabend wunderbar einfängt. Von den Musikern mutig Live eingespielt und ohne die Möglichkeit späterer Korrekturen. Hört die Aufnahme nicht mit der Strenge eines Lehrers, der nach kleinsten Fehlern sucht, sondern wie Liebende auf der Suche nach dem Herzen der Musiker.
Ihr werdet es finden. Das Konzert wurde vom Salonfestival veranstaltet und fand am 5.12.2018 in den Räumen der Düsseldorfer Kommunikationsagentur K12 statt.

Ein herzliches Dankeschön gilt neben den Musikern dem Salonfestival und unseren Freundeskreis Mitgliedern Ralf Koschnicke und Michael Jansen, die uns durch ihren großzügigen Einsatz dieses Geschenk an euch erst möglich gemacht haben.

Wir wünschen euch und euren Lieben eine schöne Weihnachtszeit und viel Freunde mit dem Kliema Adventskonzert.

Herzlichst,
Alfred Rudolph & Ingo Beenen

Die Band

Kliema ist das Projekt des Hamburger Produzenten und Komponisten Hauke Kliem. Er ist schon als Kind mit dem Posaunenchor und seinem Vater in der Adventszeit durch die Nachbarschaft seiner norddeutschen Heimat gezogen, um die Menschen mit vorweihnachtlichen Chorälen zu erfreuen. Während des Konzertes erinnerte er sich an den vom Schnee gedämpften Klang seiner Posaune und seine gefrorenen Hände.

Für Kliema hat er die Familientradition in ein neues Gewand gesteckt. Es sind die Lieder, die wir seit unserer Kindheit kennen. Aber wir entdecken sie in den modernen, jazzig loungigen Arrangements von Hauke neu: Sie verlieren die schwere, manchmal etwas muffige Last der Tradition und gewinnen eine besinnliche Leichtigkeit. Dazu tragen auch die tollen Musiker bei, die Hauke (akustische und elektrische Gitarren, Effekte) für das Projekt gewinnen konnte: Maria Rothfuchs (Kontrabass), Milla Kay (Gesang, Ukulele, Glockenspiel und Kalimba) und Michael Leuschner (Flügelhorn und Trompete).


Die Aufnahme

Wir entführen euch in den rund 100 qm großen und weihnachtlich geschmückten Workshop Raum von K12. Die Akustik des knapp drei Meter hohen Raumes ist dank Akustik Paneelen an der Decke und gut 70 Gästen eher trocken. Der leicht dosierte Hall auf der Aufnahme wurde erst bei der Klangmischung hinzugefügt. E-Gitarre, akustische Gitarren und die Ukulele wurden inklusive teilweise eingesetzter Soundeffekte über drei Gitarrenverstärker und deren Lautsprecher in den Raum wiedergegeben und vor den Lautsprechern mit jeweils einem Microtech Gefell UMT70S mikrophoniert. Die Lautsprechermembran ersetzt bei dieser Konfiguration quasi das „Schallloch“ des Instrumentes.

Microtech Gefell ist die Urfima der legendären Neumann Mikrophone und verbaut bis heute die berühmte und für ihren Klangcharakter geschätzte M7 Kapsel in den hier verwendeten Mikrophonen. Flügelhorn/Trompete und der Kontrabass wurden akustisch im Abstand von rund 30 cm mit jeweils einem Neumann TLM67, Glockenspiel und Kalimba mit einem Microtech Gefell M70 akustisch mikrophoniert. Insbesondere für die Erfassung der Raum-Atmosphäre und des Publikums kamen zwei Neumann M150 Röhrenmikrophone im Raum positioniert zum Einsatz.

Als besonderes Schmankerl wurde ein Hauptmikrophonsystem aus zwei Microtech Gefell UM75 – ebenfalls mit M7 Kapsel, aber Röhrenschaltung – vor der ebenerdigen Bühne oberhalb der Köpfe der Musiker beigemischt. Dieser tonmeisterliche Kunstgriff fängt das natürliche Klangbild im Raum ein und unterstützt die Natürlichkeit und Homogenität der Aufnahme.
Aus dem Konzertraum wurden die Signale über kurze Kabelwege in den Mehrkanal-Mikrofon-AD-Wandler „arfi-system193“ von „artistic fidelity by ACOUSENCE“ eingespeist, per Glasfaser an den Pyramix Aufnahmecomputer übergeben und mit einem Harrison Mixbus C32 Software-Mischpult bearbeitet. Bei dem hier betriebenen Geräteaufwand schnalzt der Fachmann mit der Zunge, der Laie zuckt mit den Schultern. Daher als Conclusio dieses technischen Exkurses das Zitat der Bassistin Maria Rothfuchs, nachdem sie während der Proben kurz über Kopfhörer im Nebenraum in die Aufnahme gehört hatte und zurück zu ihren Musikerkollegen kam: „Leute, so habt ihr euch noch nicht gehört, das ist so schön – zum Niederknien.“

Der Download

Unser Freundeskreis Mitglied und Mitinhaber von K12, Michael Jansen, war so freundlich, eine Mikrosite für den Download der Konzertaufnahme aufzubauen. Über den Button am Ende des Textes könnt ihr die Aufnahme alternativ im CD Standard (44,1 kHz) oder mit 192 kHz herunterladen.

Der direkte Vergleich bietet auch die Gelegenheit, euch ein eigenes Bild davon zu machen, wie die höhere Datenrate die Feinheiten des musikalischen Ausdrucks unterstützt und kleinste Details u.a. im Stimmbild und im Ein- und Ausschwingverhalten der Instrumente hörbar macht. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein Mediaplayer, der diese hohe Datenrate unterstützt. Auch wer seine Musik nicht von der Festplatte hört, kann die Datei herunterladen und anschließend zum Beispiel mit einem frei verfügbaren Programm auf CD brennen.

1 Comment
  • Ein WordPress-Kommentator
    Posted at 19:39h, 11 April

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